"Er dringt schreibend in die Milieurs der Terroristen, in die Machtzentralen von Politik und Geheimdiensten ein, leuchtet die Seelenlage der Opfer aus und gibt Einblicke in journalistische Recherchearbeit.... Die Zuschauer spenden intensiven Beifall" (Badische Neueste Nachrichten, Karlsruhe 16.02.2010)
256 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag mit 18 Farbfotos und 4 Abbildungen, 19,95 €. Dazu passend eine DVD mit professionellen Filmen (Nord- und Südnamibia) über den Autor und seine Farm zum Preis von 9,90 €, porto- und versandkostenfrei (siehe unten).
Klappentext:
Als Justizjournalist hatte Ulf G. Stuberger den spektakulären Prozess gegen die Rote Armee Fraktion im Gerichtssaal verfolgt. Aufgrund seiner unabhängigen Berichterstattung setzte ihn die Terrororganisation auf ihre »Abschussliste«. Von da an stand Stuberger unter ständigem Personenschutz – und entschloss sich schließlich, Deutschland zu verlassen. Von Jugend an von Afrika fasziniert, ging er in eines der schönsten Länder der Erde: Namibia. Als weißer Farmer und Tourismusveranstalter machte er prägende Erfahrungen. In Namibia, wo viele verschiedene Gesellschaften friedlich neben- und miteinander leben, bilden die Nachfahren der deutschen Kolonisten die kleinste Minderheit, halten aber nach wie vor die größten Reichtümer des Landes fest in ihren Händen. Ihr Einfluss reicht auch heute noch bis nach Berlin. Als deutscher Auswanderer wurde Stuberger, kritisch beobachtet, in die Kreise der weißen Minderheit aufgenommen, passte sich ihren Verhaltensweisen und ihrem Lebensstil an und begann die damit verbundene Macht zu genießen. Doch er besann sich auf sein Prinzip des vorurteilsfreien, respektvollen Umgangs mit anderen Menschen gleich welcher Hautfarbe – und machte sich damit zum Außenseiter, als er versuchte, die Lebens- und Arbeitsbedingungen seiner einheimischen Angestellten zu verbessern. Misstrauen, Intrigen und am Ende wahrscheinlich auch Sabotage erreichten ein Ausmaß, angesichts dessen er letztlich aufgab und nach fünf Jahren nach Deutschland zurückkehrte. In diesem Buch berichtet Ulf G. Stuberger über seine Erfahrungen als weißer Farmer in Namibia. Es ist ein politisches Buch geworden – und zugleich ein sehr persönlich erzähltes Stück Zeitgeschichte.
Dieses Buch hat mich tief bewegt und mir einen Spiegel vorgehalten. Ich habe selbst so gelebt. (Rezensentin in Amazon)
DVD zum Buch "Ich war ein weißer Farmer in Afrika". Enthält zwei Filme über mich und meine Frau auf unserer Farm und bei zwei Touren in Namibias Norden und Süden. Laufzeit ca. 40 Minuten. Mit professionellen Landschafts- und Tieraufnahmen des Landes. Nur hier erhältlich. Preis 9,80 €. Bestelladresse unter "Impressum".
Ein schon lange überfälliges und zudem wichtiges Buch.(Amazon-Rezensent)
Klappentext: Dieses Buch dokumentiert die größte Niederlage der deutschen Ermittlungsbehörden – und es deckt auf, wie viele Opfer die Aktivitäten der RAF von Beginn an wirklich gefordert haben. In dem wohl spektakulärsten Strafprozess der deutschen Nachkriegsgeschichte wurden die RAF-Führungsmitglieder Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe im April 1977 zu jeweils lebenslanger Haft verurteilt – die früheren Mitangeklagten Holger Meins und Ulrike Meinhof hatten sich bereits vorher in der Haft das Leben genommen. Erst jetzt, dreißig Jahre nach diesem Prozess, darf die schriftliche Urteilsbegründung in Auszügen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Auch die weiteren Urteile gegen RAF-Mitglieder wurden von der obersten Anklagebehörde erst im Jahr 2007 widerstrebend freigegeben. Gegen die RAF und vergleichbare Terrorgruppen wurden bisher in Deutschland etwa eintausend Urteile gefällt. Dennoch sind, wie sich aus den Urteilen ergibt, die meisten Täter noch immer nicht gefasst. Die weit fortgeschrittenen Kriminaltechniken machen es dem Staat zwar möglich, viele Verbrechen der RAF noch aufzuklären, doch die staatlichen Instanzen versuchen mit Macht, den Mantel des Vergessens über die Ereignisse des „Deutschen Herbstes“ zu breiten –darin treffen sich die Interessen von verantwortlichen Politikern aus jenerZeit mit denen der verurteilten und vorzeitig freigelassenen RAF-Mitglieder und mit denen der noch nicht entdeckten Täter. So gibt es namentlich bekannten RAF-Mitglieder, nach denen die Behörden immer noch, angeblich erfolglos, mit Haftbefehlen fahnden, und weitere, die nach dem Willen staatlicher Instanzen unentdeckt bleiben sollen, weil ihre Rolle innerhalb der Terrorgruppe nicht aufgedeckt werden darf, um politische Verstrickungen nicht ans Tageslicht kommen zu lassen. Der Justizjournalist Ulf G. Stuberger, der den Stammheimer RAF-Prozess aus nächster Nähe verfolgte, hat mehrere Tausend Seiten an Urteilsbegründungen ausgewertet und die zum Verständnis der Ereignisse und Zusammenhänge wichtigsten Auszüge mit erläuternden Anmerkungen versehen. Diese erstmalige Veröffentlichung von RAF-Urteilen in einem Buch gibt Einblicke nicht nur in die Ohnmacht und das Scheitern des Staates bei der Strafverfolgung der am weitesten wirkenden Kriminalfälle der deutschen Nachkriegsgeschichte; sie ermöglicht auch, mit einigen Mythen aufzuräumen, die sich immer noch um die Kriminellen der RAF ranken.
Verlagstext Rückseite: Dreißig Jahre lang wurden die Texte des Stammheimer RAF-Urteils und die der weiteren Urteile gegen RAF-Mitglieder geheim gehalten. Erst jetzt kann das Volk lesen, wie damals in seinem Namen Recht gesprochen wurde. Die Urteile, hier erstmals in einem Buch veröffentlicht, zeigen, dass die Geschichte der RAF noch lange nicht aufgearbeitet ist. Bis heute wird in der Öffentlichkeit fast ausschließlich über die Motive der Täter, deren Herkunft und Psychologie diskutiert. Dem gegenüber legt der Justizjournalist Ulf G. Stuberger hier erstmals die Beschreibung der Taten im Wortlaut vor, so wie sie von der Justiz ermittelt und bewertet worden sind. Durch diese Darstellung rücken die Opfer der RAF-Verbrechen ins Zentrum der Debatte um die verharmlosend „Deutscher Herbst“ genannte Phase der deutschen Nachkriegsgeschichte. Und es wird deutlich, dass langlebige Mythen über die Ziele des „bewaffneten Kampfes“ der Terrorgruppe in Wahrheit das Ergebnis einer gezielten politischen Legendenbildung sind.
Gebunden mit Schutzumschlag, 320 Seiten mit 21 Abbildungen
Etwa zwei Jahre lang habe ich als einziger Journalist den gesamten RAF-Prozess
in Stuttgart-Stammheim im Gerichtssaal verfolgt. Dieses neue Buch schildert meine
Erlebnisse und Erfahrungen vor, während und nach dem Verfahren. Zunächst galt ich
bei Staatsschutzbehörden als "Sympathisant" der Terroristen und wurde deswegen
abgehört. Später setzte mich die RAF auf eine "Abschussliste". Das brachte mir
eineinhalb Jahre Personen- und Objektschutz ein und führte auch dazu, dass ich
meinen Beruf für eine Zeitlang aufgegeben habe.
Das Buch ist beim Herbig-Verlag in München erschienen.
Ein eindrucksvolles Buch.
Warum lesen?
Stuberger hat einen packenden Zeitzeugenbericht vom wohl spektakulärsten
Strafprozess der deutschen Nachkriegsgeschichte verfasst, basierend auf seinen
persönlichen Aufzeichnungen während des Prozesses und aktuellen Recherchen. Er
berichtet von der aufgeheizten politischen Atmosphäre rund um den
Prozessbeginn, schildert die monströsen Sicherheitsvorkehrungen in der
"Gerichtsfestung", berichtet von Abhörmaßnahmen des Staates gegenüber
Prozess-Journalisten und von Entgleisungen der Verteidiger.
Das Publikum ist begeistert! – Absolut topp, auch für Leute,
die nicht so stark involviert waren. – Gegen die Ahnungslosigkeit in der jungen
Generation will Stuberger mit seinem Buch anschreiben und: anklagen. Auf keinen
Fall will er Gras über die Sache wachsen lassen, sondern das Unrecht aufklären,
das Terroristen und Staat gleichermaßen begangen haben.
Spannend und brillant erzählt.
Sehr lesenswert!
Stubergers Bericht packt,
weil er persönlich ist und auch der Autor sich selbst
nicht schont. Spannend
sind aber auch die genauen Beobachtungen Otto Schilys,
dem Wortführer der
Vertrauensanwälte der Angeklagten. Dem 58-jährigen
gebürtigen Oberhausener
gelingt es, die flammenden Tage von Stammheim
lebendig werden zu lassen
und die aufgeheizte Stimmung im Deutschland dieser
Jahre
einzufangen. Ein aufwühlendes, wichtiges Buch.
Eine detailgenaue Rekonstruktion,
basierend allein auf Fakten, die bis in die
Gegenwart reichen. Packend wie ein
Krimi. Nicht zuletzt auch deshalb, weil
Stuberger
hier intime Informationen preis gibt, die bislang unter Verschluss waren.
Das ansprechend geschriebene und nicht auf Sensationshascherei angelegte Buch ist gerade aufgrund der subjektiven Sicht ein authentischer Beitrag zum "deutschen Herbst" vor dreissig Jahren - wegen der überaus gut eingefangenen aufwühlenden Atmosphäre und wegen vieler Neuigkeiten, etwa zum "Kronzeugen" Gerhard Müller, den die Gerichtsbarkeit für einen Mord offenbar nicht belangt hatte und dessen heutigen Aufenthalt die Öffentlichkeit nicht kennt. Das Interview mit Müller im Anhang ist für die Strategie der RAF erhellend wie kaum eines mit einem Ex-Terroristen.
Der Journalist hat den wohl spektakulärsten Strafprozess in der Geschichte der Bundesrepublik zwei Jahre lang fast täglich im Gerichtssaal begleitet und ein atmosphärisch einfühlsames Buch über die Zeit in Stammheim verfasst. Interessant sind seine Portraits des damaligen Strafverteidigers Otto Schily, der Richter, aber auch der Terroristen Andreas Baader, Ulrike Meinhof und Gudrun Ensslin.
Ulf G. Stuberger war in der "bleiernen Zeit" des RAF-Terrorismus ein journalistischer Insider:..Er.. vermittelt ein anschauliches, gut lesbares und von starker persönlicher Beteiligung geprägtes Bild jenes spektakulären Prozesses und jener die Bundesrepublik so prägenden Jahre, wie die Reaktionen heute, 30 Jahre danach, zeigen. Stubergers persönliches Schicksal, nämlich vom Staatsschutz zunächst für einen Sympathisanten gehalten und von der späteren RAF bedroht zu werden, geben dem Text eine besondere individuelle, bittere und dramatische Note.
Das Buch besticht durch
eine detailgenaue Rekonstruktion der Geschehnisse der
70er Jahre bis zu Teilen
der Gegenwart. Wer die Zeit der RAF nicht mit
erlebt hat bekommt hier
eine Lektüre geboten die es locker mit einem
Krimi aufnehmen kann.
Durch Informationen die bislang unter Verschluss
waren ist dieses Buch ein
informatives Zeitzeugnis einer ganzen
Generation.
Ich
kann an dieser Stelle schon wegen der Vielzahl nicht alle behandelten Probleme
ansprechen, möchte aber nicht versäumen, Ihre höchst lesenswerte Erörterung der
denkbaren Verletzung des Grundgesetzes durch die Nichtbeachtung des
Gewaltenteilungsprinzips und die daraus folgenden Revisionsgründe
hervorzuheben. Das hat schon beinahe Lehrbuchcharakter und es stünde jedem
fortgeschrittenen Jurastudenten wohl an, sein Wissen im Staats
und im Strafprozessrecht durch die Lektüre
Ihres Buches zu vervollständigen. Beispiele dieser Art gibt es noch einige in
Ihrem Werk.
Ich teile im
übrigen Ihre Auffassung, dass das Urteil im Stammheimprozess in der
Revisionsinstanz durch den BGH kaum zu halten gewesen wäre und dass ein lautes
Aufatmen einiger Bundesrichter zu vernehmen war, als die Angeklagten durch ihre
Selbstmorde das wirksamste aller Verfahrenshindernisse gesetzt hatten. Ein
unrühmliches Ende in einem doch letztlich auch unrühmlichen Prozess, den Sie
allerdings nach ständiger Anwesenheit und Aufarbeitung für sich rühmlich
beendet haben.
Es hätte Stubergers Buch
gut getan, wenn er seine subjektiven und teils emotionalen Erinnerungen
gelegentlich durch Faktenmaterial
aus den Abschriften und
Prozessakten unterbrochen hätte - doch diese Unterlagen hat er, etwas
unverständlich, in einem zweiten
Buch publiziert. Eine Mischung beider Bücher wäre vielleicht sinnvoller
gewesen.
(Anmerkung: Die Rezensentin hätte feststellen können, dass eine Mischung beider Bücher schon vertragsrechtlich unmöglich war: Die Dokumentation erschien bereits vor dreißig Jahren und wurde in einem anderen Verlag neu aufgelegt - ugs).
Vor
dreissig Jahren, 1975 – 1977, verfolgte die Weltöffentlichkeit die sogenannten
Stammheimer Prozesse, die Gerichtsverfahren gegen die deutschen Terroristen
Andreas Baader, Ulrike Meinhof, Jan-Carl Raspe und Gudrun Ensslin. Ulf G.
Stuberger versuchte, das Geschehen so objektiv wie möglich zu beurteilen – und
geriet dabei zwischen zwei Fronten. Sowohl die Terroristen setzten ihn auf ihre
«Abschussliste», aber auch Staatsschutz-Organe stuften ihn als «Sympathisanten»
ein. Schliesslich musste er Deutschland verlassen. Sein Prozess-Bericht ist
indessen ausgesprochen lesenswert.
Ulf Stuberger konnte als einziger Journalist alle 192
Prozesstage im Verfahren gegen die erste RAF-Spitze in Stammheim verfolgen. Das
Spannendste an dem ganzen Prozess sei die Beweisaufnahme gewesen, sagt
Stuberger heute. In diesem Buch veröffentlicht er Informationen, die bisher
unter Verschluss waren und stellt sie so spannend dar, dass sich das 320 Seiten
starke Buch so gut und leicht liest wie ein Krimi.
Das Buch ermöglicht dem
interessierten Leser somit, sich intensiv mit Dokumenten aus der damaligen Zeit
- und somit zugleich mit dem Thema des Stammheimer Prozesses - auseinander zu
setzen. Diese Sammlung liest man sicherlich nicht nebenher. Sie braucht viel
Zeit, und sinnvollerweise ergänzt man die Lektüre durch das parallele Lesen
weiterer Bücher
zum Thema.
Somit hält der Leser mit diesem Buch, das 280 Seiten umfasst, eines in Händen,
das er immer wieder hervorholen und in ihm lesen kann - und das ihn mit
Sicherheit zum Nachdenken bringen wird; ob er den "deutschen Herbst"
nun selbst miterlebt hat oder nicht.
Für jene, die sich aus erster Hand über den «Deutschen
Herbst»
informieren möchten, ist der von Ulf G. Stuberger herausgegebene Band
«In der Strafsache gegen Andreas Baader, Ulrike Meinhof, Jan-Carl
Raspe, Gudrun Ensslin wegen Mordes u.a.» von Interesse. Die Dokumente
aus dem Prozess, der im April 1977 mit der Urteilsverkündung endete,
machen das damals herrschende Klima in Deutschland auch für
diejenigen begreiflich, die die Ereignisse nur aus Zeitungsberichten
und Erzählungen kennen. Im Abstand von 30 Jahren lesen sich die
Prozessakten als bewegendes Dokument jüngerer deutscher Geschichte.
Für jene, die sich aus erster Hand über den «Deutschen
Herbst» informieren möchten, ist der von Ulf G. Stuberger herausgegebene Band
«In der Strafsache gegen Andreas Baader, Ulrike Meinhof, Jan-Carl Raspe, Gudrun
Ensslin wegen Mordes u.a.» von Interesse. Die Dokumente aus dem Prozess, der im
April 1977 mit der Urteilsverkündung endete, machen das damals herrschende
Klima in Deutschland auch für diejenigen begreiflich, die die Ereignisse nur
aus Zeitungsberichten und Erzählungen kennen. Im Abstand von 30 Jahren lesen
sich die Prozessakten als bewegendes Dokument jüngerer deutscher Geschichte.
Das Fernsehmagazin "PLANET WISSEN" in der Sendung über Esel
hält dieses Buch für "unverzichtbar", wenn man sich einen Esel zulegen will.
Die Zeitschrift "Cavallo" schreibt:
"Ulf G. Stuberger schrieb mit 'Esel' einen erstklassigen Ratgeber rund um die Langohren. Von der richtigen Unterbringung und Pflege, von Ernährung, Verhalten und Erziehung ist darin die Rede. Obendrein gibt's Tipps zum Wandern mit Eseln."
Echo Online:
"ein vorzügliches Buch"
Darmstädter Echo:
"Der Autor gibt gut verständliche Tipps für die Ausrüstung und Handhabung der Tiere.... Stuberger gibt für Esel-Fans, die züchten möchten, hoch detaillierte Tipps.."
Rosi F. in "Eselwelt info":
"...das beste, was ich über Eseltrekking gelesen habe. Wir
wandern pro Woche 40 - 50 km und sind in ca. 1,5 Jahren über 2000 km gelaufen
(Tagestouren und Wochentouren). Die Erfahrungen von Stuberger haben uns sehr
genützt."
Der "Spinner" schreibt über Esel...
Als ich Deutschland unter anderem deswegen verlassen hatte, weil mich die "RAF"-Terroristen auf ihre Abschussliste setzten, lebte ich zunächst in Frankreich. Dort begründete ich eine professionelle Eselzucht, anerkannt vom Landwirtschaftsministerium und leitete eine touristische Farm. Meine Kenntnisse über dieses wohl älteste Haustier des Menschen gebe ich in diesem Buch weiter. Gerne habe ich zugestimmt, dass meine Aufzeichnungen beim KOSMOS-Verlag erscheinen. Der reich bebilderte Band ist bei mir als signiertes Autorenexemplar zu bestellen.
Ein Journalistenkollege sollte 2007 für eine große Tageszeitung ein Portrait über mich als Justizjournalisten schreiben. Da er mich nicht kannte, erkundigte er sich bei der Berliner Zentrale einer sehr bedeutenden deutschen Partei nach mir: "Kennen Sie den Justizjournalisten Stuberger?" Antwort: "Ja, das ist ein Spinner, der schreibt über Esel..."
Noch immer hat sich in Deutschland nicht herumgesprochen, dass die leider aus Unkenntnis und Dummheit weiter verbreiteten Vorurteile über Esel NICHT zutreffen. Weil diese Tiere sehr intelligent, umsichtig, vorsichtig und dennoch kämpferisch sind, hat sich die Demokratische Partei der USA für den Wahlkampf ihres Kaniddaten Andrew Jackson im Jahr 1828 einen Esel als Symbol gewählt. Die Wahl wurde gewonnen. Sind die Politiker dort "Spinner"?
Ein Kapitel in meinem Buch "ESEL" beschäftigt sich mit "den größten Eseln der Welt" - nein, das ist kein Kapitel über deutsche Politiker...
Nur hier (siehe Kontakt) ist eine DVD zum Buch mit wunderschönen professionellen Filmaufnahmen von Eseln in Europa und Afrika zum Preis von 9,90 € erhältlich, ohne Versand- und Portokosten, Dauer ca. 30 Minuten.
Vergriffen! Völlig überarbeitete und aktualisierte Ausgabe ist für 2009 geplant. Dieses Buch hat mich eine Woche Gefängnis gekostet!
Über mehrere Jahre hinweg unterhielt ich zu fast einhundert Strafgefangenen in verschiedenen Gefängnissen der Bundesrepublik Kontakt, um über die Wirklichkeit ihre Alltages zu schreiben. Einer der Betroffenen kündigte mir die Mitarbeit mit der Begründung, ich wisse ja ohnehin nicht, wie es "drinnen" aussieht. Das hat mich nachdenklich gemacht. Nach Absprache mit meinem Rechtsanwalt beging ich 1973 eine kleine Straftat: Ich führte ein versicherungspflichtiges Moped ohne gültiges Kennzeichen. Leider dauerte es sehr lange, bis man darauf aufmerksam wurde. Erst als ich in Frankfurt am Main als Journalist mit meinem Gefährt über die Räumung der damals besetzten Häuser im Kettenhofweg schreiben wollte (der heutige Bundesaußenminister Joschka Fischer wird sich an diese Tage sehr gut erinnern!), kontrollierten mich Polizisten sehr genau, die seinerzeit gar nicht gut auf die Presse zu sprechen waren. Ich wurde verurteilt und saß eine Ersatzfreiheitsstrafe in Karlsruhe ab, um zu erfahren, wie es dort drinnen "wirklich" zugeht. Eine Woche ist kurz, im Gefängnis aber so lang, dass ich nie mehr wieder so handeln würde! Die Aktualität dieses Buches hat leider nicht wesentlich gelitten. George Bernard Shaw schrieb schon: "Alle Politiker sollten sich um gute Verhältnisse in der Justiz und in den Strafanstalten kümmern - im eigenen Interesse". In der ehemaligen DDR hat man das nicht beherzigt. Auch hier ist niemand vor weiteren grundlegenden Veränderungen sicher gefeit.
Vergriffen! Neuausgabe 2007 erschienen (Europäische Verlangsanstalt). Dieses Buch hätte mich fast das Leben gekostet!
Zweieinhalb Jahre lang beobachtete ich als einziger Journalist überhaupt den größten Strafprozess der deutschen Nachkriegsgeschichte im Gerichtsaal. Die angeklagten Führungsmitglieder der sich selbst "Rote Armee Fraktion - RAF" nennenden terroristischen Vereinigung, Andreas Baader, Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin und Jan Carl Raspe, waren gegen Ende des Verfahrens tot in den hermetisch abgeriegelten Zellen des Hochsicherheitstraktes im Gefängnis des Stuttgarter Vordorfes Stammheim aufgefunden worden. Der Vorwurf, "der Staat" habe sie ermordet, konnte nie bewiesen werden, es blieben Zweifel an den Todesumständen. Auch gegen Verteidiger des Vertrauens der RAF wurden Ermittlungen eingeleitet, wie sich der heute amtierende Bundesinnenminister Otto Schily sicher noch gut erinnern wird. Er vertrat in Stammheim als Vertrauensanwalt RAF-Angeklagte. Da ich mit ihm und anderen Juristen fast täglich zusammentraf, hielten mich manche Staatsschutzorgane für einen "Sympathisanten" der Terroristen und beschatteten mich. Andererseits wurde mein Name in eine "Abschussliste" der RAF aufgenommen, die auf bis heute nicht geklärtem Weg aus den Zellen geschmuggelt worden war. Ich saß zwischen allen Stühlen. Etwas Besseres kann einem unabhängig arbeitenden Journalisten eigentlich nicht passieren. Ich hätte darauf gerne verzichtet! Drei Mordversuchen konnte ich entgehen, zwei andere Personen aus der "Liste" sind erschossen worden: Generalbundesanwalt Siegfried Buback und Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer. Die Bedrohungslage und der vom Staat für mich angeordnete Personen- und Objektschutz tags und nachts führten später dazu, dass ich meinen Beruf vorübergehend aufgab und nach Frankreich übergesiedelt bin. Mein Buch über den "Baader-Meinhof-Prozeß" war die erste Publikation dazu auf dem Markt und gilt bis heute als Quelle für publizistische und wissenschaftliche Abhandlungen zu dem Thema. Auch für Drehbücher zu Filmen in Kino und Fernsehen wurde es genutzt.
Vergriffen! Neu formulierter Inhalt ist enthalten im Buch "Esel" (Kosmos-Verlag). Ein grundlegendes Buch über das nach dem Hund zweitälteste Haustier des Menschen.
Zu viele Vorurteile gibt es über die Langohren und zu wenig ernsthafte Sachliteratur. Manche liebevollen Manuskripte sind von verhätschelnden Hausfrauen neben dem Suppentopf geschrieben, andere stammen aus der Feder von Pferdefachleuten, die immer noch nicht anerkennen wollen, dass Esel genetisch vom Pferd weiter entfernt sind als Menschen vom Elefanten. Ich habe mir die Mühe gemacht, die wohl umfassendsten Literaturhinweise über Esel einzufügen, die es in einem deutschen Buch gibt. Leider erschienen viele der aufgeführten Werke nicht in Deutschland, wo der Esel juristisch immer noch als vogelfrei gilt, seine Zucht nicht anerkannt oder kontrolliert ist. So gibt es bis heute keine Eselrassen in Deutschland. Ein Verein wollte das aufwendige Verfahren zur Anerkennung von Eseln als Zuchttiere dadurch umgehen, dass er einen "Rassenamen" als Patent anmelden ließ.
Vergriffen! Neu formulierter Inhalt ist enthalten im Buch "Esel" (Kosmos-Verlag). Nein, das ist kein Buch über Politiker!
Die größten Esel der Welt heißen BAUDET DU POITOU. Das sind diese langhaarigen plüschigen und sanften Riesen, deren Rasta-Fell legendär geworden ist. Das Buch ist bislang das einzige in deutscher Sprache über diese Tiere. Das Poitou liegt im Südwesten Frankreichs. Baudet ist nicht nur dort ein Synonym für Eselhengst. Leider ist die Rasse vom Aussterben bedroht. In einem weltweit einzigartigen Rettungsprogramm sollen diese Haustiere geschützt werden. Es gibt viele auch amüsante Geschichten zu erzählen über die sehr wertvollen Tiere, deren Preis nicht selten den eines bekannten Rennpferdes weit übersteigt. Wer weiß schon, dass die traditionellen Züchter dem Hengst vor dem Decken heimlich im dunklen Stall geile Lieder vorsingen...
Bei mir Vergriffen! Neu formulierter Inhalt ist enthalten im Buch "Esel" (Kosmos-Verlag). Das "Packing" kann man in den USA an einer Universität lernen, der "Packer" ist ein anerkannter Beruf dort. Es gehört viel Fachwissen dazu, ein Tier professionell zum Tragen von Lasten einzusetzen - für wissenschaftliche und andere Expeditonen, das Militär und zunehmend für private Freizeitzwecke. Es ist mindestens so wie beim Autofahren: nicht jeder ungeübte Laie kann sofort damit beginnen. In deutscher Sprache ist dieses Buch die einzige Publikation zum Einsatz von Lasttieren. Ich hatte in Marokko bei Erkundungsreisen und Expeditionen Maultiere und Esel genutzt, in der Mongolei Kamele, in Nordafrika Dromedare und von einem Freund gelernt, wie man Lamas ausbildet und einsetzt. Durch meine Aktivitäten habe ich eine wunderbare Person kennenlernen dürfen: Helene von Gugelberg-Höhener. Die Schweizerin war im diplomatischen Dienst ihres Landes tätig, kehrte aber nach dem Tod ihres Vaters gemeinsam mit ihrem Mann und den Kindern in ihre Heimat zurück, um dort ein weltbekannte Hotel im Nobelort St. Moritz und einen Weinberg zu übernehmen. Ihren Diplomaten-Kollegen, die sich über ihren Rückzug wunderten, gab sie neckisch zur Auskunft, sie wolle in der Schweiz Maultiere züchten... Erst einige Zeit später sah sie ihr erstes Muli bei einer öffentlichen Vorführung in der Schweiz. Sie "verliebte" sich in diese Tierart und begann tatsächlich, Maultiere zu züchten. Heute gilt sie als DIE Fachfrau in deutscher Sprache schlechtin für Maultiere. Sie besuchte meinen Eselhof in Frankreich und wir fanden als Autoren rasch zueinander, schrieben gemeinsam dieses Buch. Es war eine harte Arbeit über eine große Distanz hinweg, bei der ich auch viel über die Sprache der Schweizerbürger lernte....