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Wunderschöner Kalenderfür  2011!

Für das kommende Jahr bieten wir einen Kalender zum Kauf an, mit dem die Menschen im Owambo unterstützt werden. Er besteht aus 12 Monatsblättern und einem gesonderten Titel, die herrliche Aufnahmen aus dem touristisch unbekannten OWAMBO im Norden Namibias enthalten, wo die absolute Mehrheit der Bevölkerung angestammt lebt, die Wambo (ca. 56%). Die Hochglanzfotos verschaffen einen Eindruck vom Alltagsleben der Menschen, die dort als Selbstversorger leben müssen. Der Kalender ist im praktischen DIN-A 4-Format (quer) gehalten, mit WIRE-O-Bindung (schwarz) und Aufhänger und wird von uns an alle Personen, die mindestens 5,00 € Spenden zum Druckpreis von sagenhaften 3,90 € abgegeben!

Hier ein kleiner Eindruck:



Spalte 2

Der Deutsche Bundestag hat im Hinblick auf die von Deutschen während der Kolonialzeit verübten Verbrechen seine besondere Verantwortung für die Entwicklung des unabhängigen Namibia erklärt. Bei Recherchen zu meinem Buch „Ich war ein weißer Farmer in Afrika“ musste ich mit Erschrecken feststellen, dass in Deutschland kein einziger Student aus Namibia an einer Universität eingetragen ist, der Posten Bildung wurde im Etat der sogenannten Entwicklungshilfe für Namibia gestrichen.Die Folgen der Kolonialzeit und der späteren Besatzung durch das rassistische Regime Südafrikas mit seinen Apartheid-Gesetzen sind auch heute noch für junge Menschen in Namibia existentiell prägend. Ich musste leider selbst erleben, dass die meisten Namibier auch heute noch regelrecht Angst vor weißen Menschen haben. Das gilt besonders für die Angehörigen der absoluten Mehrheitsbevölkerung, die Wambo. Ihr angestammtes Wohngebiet, das Owambo (von den Kolonisten als "Owamboland" eingerichtetes "Reservat") nördlich des weltweit bekannten Naturschutzparks Etosha, wird immer noch von den Nachfahren der deutschen Kolonisten gemieden. Man versucht zum Beispiel, dieser Region Einnahmen aus dem Tourismus vorzuenthalten (dieTouristikbranche in Namibia ist zu etwa 90 % in „deutscher Hand“). Ursache ist: Die Wambo waren es, die erfolgreich mit Unterstützung der UNO für die Unabhängigkeit des Staates gegen Besatzung und Kolonisierung gekämpft haben. Das haben ihnen die Nachfahren der deutschen Kolonisten nie verziehen.
Ich möchte gerne einen kleinen Teil dazu beitragen, dass vor allem die jungen Menschen im Owambo ihre Angst gegenüber Weißen, vor allem uns Deutschen, verlieren. Dazu ist es notwendig, ihnen zu zeigen, dass Deutsche anders sind als die Nachfahren der Kolonisten in Namibia, die immer noch den größten Teil des fruchtbaren Farmlandes besitzen und ihre wirtschaftliche Macht für sich ausnutzen, die schwarzen Menschen wie unmündige Kinder behandeln und in ihrem System der Lohnsklaverei gefangen halten. Ich möchte dazu beitragen, dass die jungen Menschen im Owambo lernen: Deutschland ist anders, das Bild, welches die Nachfahren der Kolonisten durch ihre Verhalten vermitteln, hat mit Deutschland nichts zu tun. Darum will ich entsprechende Informationen im Owambo mit Hilfe unserer Familie, die dort lebt, verbreiten. So bald und so oft wie möglich, möchte ich junge Lehrer/innen und später auch Schüler/innen aus dem Owambo hierher zu uns nach Deutschland einladen. Bei solchen Ferienaufenthalten sollen die jungen Menschen selbst erfahren, welche Unterschiede es gibt zwischen den Nachfahren deutscher Kolonisten und dem wirklichen Deutschland. Fernziel soll es sein, bedürftigen und fähigen jungen Menschen aus dem Owambo ein Studium an einer deutschen Hochschule zu ermöglichen. Denn Bildung ist die beste Hilfe zur Selbsthilfe. Namibia hat heute noch die größte „Schere“ zwischen armen und reichen  Bürgern auf der ganzen Welt. Bildung vergrößert die Chancen auch im späteren Beruf und ermöglicht dadurch sozialen Aufstieg. Nur wenn es gelingt, die soziale „Schere“ wenigstens ein Stück weit zu schließen, wird dem wunderbaren und friedlichen Land Namibia eine friedliche Zukunft beschert sein. Dafür möchte ich etwas tun und nicht nur schreiben. Ich bin kein Vereinsmeier. Dennoch glaube ich, dass die hier beschriebenen Ziele am besten durch Gründung eines Vereins zu verwirklichen sind. Darum unterstütze ich die Bildung des Vereins BILDUNG FÜR NAMIBIA, der die hier genannten Ziele verfolgt.

Ich sammle bei allen Veranstaltungen zu meinem Buch „Ich war ein weißer Farmer in Afrika“ zu Gunsten von BILDUNG FÜR NAMIBIA Spenden und führe einenTeil meines Honorars an den Verein ab.

Bitte unterstützen Sie mein Vorhaben und spenden Sie ebenfalls oder helfen Sie bei der administrativen Abwicklung von Einladungen nach Deutschland.

Vielen Dank für die Zeit, die Sie mir zum Lesen dieses langen Textes geschenkt haben.

Auf dieser Seite finden Sie eine Abbildung des Flyers von BILDUNG FÜR NAMIBIA e.V. in Gründung, den Sie hier downloaden können:

Flyer Bildung für Namibia e.V..pdf