Bücher zu Afrika
Dieses Buch erschien zum ersten Besuch eines amtierenden namibischen Königs in Deutschland, der im Juni 2011 stattfand, His Majesty King OmukwaluudhiTatekulu Josia ya Shikongo tsha Taapopi und seiner Gattin, Her Majesty Queen Lisa Nadjala Taapopi. Die Regenten Europas zeigten früher den Reichsapfel als Insignium ihrer Macht. Die Könige in Namibia bewahrten einen Stein an dessen Stelle auf, den kaum jemand sehen durfte. Ihm wurden magische Kräfte nachgesagt. Rutschte er auf seinem Ständer schräg, bestand Gefahr, so glaubte man. Wäre er umgefallen, hätte die Macht des Königs ein Ende gefunden.Während der Zeit des namibischen Unabhängigkeitskampfes vertraute der damals amtierende König den STEIN DER MACHT einem finnischen Missionar zur Aufbewahrung an, um zu verhindern, dass er von den südafrikanischen Besatzungstruppen zerstört würde. So gelangte das geschichtsträchtige Symbol nach Finnland. Nach der Unabhängigkeit Namibias (1990) brachte die Frau des finnischen Staatspräsidenten, Eeva Athisaari, den Wambo in einem feierlichen Akt den STEIN DER MACHT zurück. Er wird heute wieder an seinem angestammten Platz aufbewahrt.Wir hatten die seltene Ehre, den Stein bei der Missiongesellschaft in Helsinki sehen zu dürfen und erhielten von den heutigen Inhabern die Erlaubnis, ein Foto auf dem Titel unseres Buches abzubilden, in dem wir die Geschichte dieses wichtigen Symbols afrikanischer Macht erzählen.
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Jahrzehnte lang habe ich afrikanische Wüsten bereist, meist mit einem extra für mich gebauten Unimog-Spezialfahrzeug. In diesem Buch erzähle ich über die abenteuerlichen Touren, die mich von der größten Sandwüste der Erde, der algerischen Sahara, bis in die älteste Wüste der Welt in Namibia führten. Nicht alle Geschichten sind bierernst, abenteuerlich und aufregend, manche amüsieren und einige Erlebnisse bringen einen zum Schmunzeln. Die Erfahrungen mit Menschen uns fremder Gesellschaften, Tieren und in ungewohnten Kulturen ergänze ich durch umfangreiche sachliche Informationen. Auch persönliche Erlebnisse mit Reisegästen, die ich als Reiseveranstalter in die Kulturlandschaft Wüste geführt habe, spare ich nicht aus. Begonnen hat alles mit einem fürchterlichen Unfall, der mich zunächst in die norwegische Eiswüste gebracht hat...
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"Wer nicht im Owambo war, hat Namibia nicht gesehen"In der Fortsetzung des Buches "Ich war ein weißer Farmer in Afrika" berichten wir über die Lebensweise und Geschichte der Bevölkerungsmehrheit des südwestafrikanischen Staates, spannend, informativ und nicht ohne augenzwinkerndes Schmunzeln. Das Buch erzählt gleichzeitig über unsere gemischtkulturelle Ehe, die in Namibia begonnen hat.
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Um auch in Folge der Bedrohung durch die RAF ein neues Leben zu beginnen wanderte ich nach Afrika aus. Zuerst war ich in Namibia begeistert von dem luxuriösen Lebensstil als weißer Farmer, der mir durch billige Arbeitskräfte ermöglicht wurde. Ich habe mich etwa ein Jahr lang an die Gepflogenheiten der Nachfahren deutscher Kolonisten angepasst, die die schwarze Landbevölkerung gewissenlos ausbeuten und wie unmündige Kinder behandeln. Dann erst bemerkte ich, wie ich mich von dem deutschen Erziehungsidel entfernte, das mir durch meine humanistische Bildung mitgegeben worden war und begann damit, die Arbeits- und Lebensbedingungen für meine Mitarbeiter zu verbessern. Damit stieß ich auf erbitterten Widerstand der "Herrenmenschen" - und musste schließlich aufgeben. In diesem Buch erzähle ich darüber, wie es mir in den vielen Jahren in Namibia ergangen ist - dem für mich schönsten Land der Erde, deren absolute Mehrheit der Bevölkerung, die Wambo, es nicht verdient hat, selbst Jahrzehnte nach Erkämpfung der Unabhängigkeit immer noch von einer großen Zahl meiner Blutsbrüder so behandelt zu werden wie in der Kolonialzeit. Aus dem Kreis der Leser dieses Buches ist die gemeinnützige Organisation "Bildung für Namibia e.V." entstanden (siehe Extraseite hier links).
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Als ich Deutschland unter anderem deswegen verlassen, weil mich die "RAF"-Terroristen auf ihre Abschussliste gesetzt hatten, lebte ich zunächst in Frankreich. Dort begründete ich eine professionelle Eselzucht, anerkannt vom Landwirtschaftsministerium und leitete eine touristische Farm. Meine Kenntnisse über dieses wohl älteste Haustier des Menschen gebe ich in diesem Buch weiter. Gerne habe ich zugestimmt, dass meine Aufzeichnungen beim KOSMOS-Verlag erscheinen. Der reich bebilderte Band ist bei mir als signiertes Autorenexemplar zu bestellen.Ein Journalistenkollege sollte 2007 für eine große Tageszeitung ein Portrait über mich als Justizjournalisten schreiben. Da er mich nicht kannte, erkundigte er sich bei der Berliner Zentrale einer sehr bedeutenden deutschen Partei nach mir: "Kennen Sie den Justizjournalisten Stuberger?" Antwort: "Ja, das ist ein Spinner, der schreibt über Esel..." Noch immer hat sich in Deutschland nicht herumgesprochen, dass die leider aus Unkenntnis und Dummheit weiter verbreiteten Vorurteile über Esel NICHT zutreffen. Weil diese Tiere sehr intelligent, umsichtig, vorsichtig und dennoch kämpferisch sind, hat sich die Demokratische Partei der USA für den Wahlkampf ihres Kaniddaten Andrew Jackson im Jahr 1828 einen Esel als Symbol gewählt. Die Wahl wurde gewonnen. Sind die Politiker dort "Spinner"? Ein Kapitel in meinem Buch "ESEL" beschäftigt sich mit "den größten Eseln der Welt" - nein, das ist kein Kapitel über deutsche Politiker...